An der Fachtagung in Salzburg zeigen wir mit Stefan Huber die Entwicklung der Messtechnik und die aktuellen Anforderungen an moderne Stromnetze.
Die Energiewelt entwickelt sich mit hoher Dynamik weiter. Dezentrale Erzeugung, Elektromobilität und neue Verbrauchsstrukturen prägen ein Netz, das zunehmend komplexer und zugleich leistungsfähiger wird. Diese Entwicklung eröffnet neue Möglichkeiten für eine intelligente, vorausschauende und effiziente Netzführung.
Vom Netzbetrieb zur datenbasierten Steuerung
Moderne Messtechnik schafft die Grundlage für diese Entwicklung. Sie ermöglicht eine durchgängige Transparenz, liefert präzise Echtzeitdaten und unterstützt fundierte Entscheidungen auf allen Ebenen. Auf dieser Basis entsteht ein klares Verständnis für Lastflüsse, Spannungsqualität und Netzverhalten – entscheidend für einen stabilen und leistungsfähigen Betrieb
Ortsnetzstationen als zentrale Knotenpunkte
Auch Ortsnetzstationen entwickeln sich zu zentralen Elementen einer vernetzten Infrastruktur. Mit interoperablen Schnittstellen, flexiblen Integrationsmöglichkeiten und kontinuierlicher Datenverfügbarkeit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Digitalisierung der Verteilnetze. Intelligente Systeme, zentrale Plattformen und digitale Abbilder des Netzes verbinden sich zu einer leistungsstarken Gesamtarchitektur.
Mehrwert durch vernetzte Datenwelten
Diese datenbasierte Sicht eröffnet neue Perspektiven für Netzbetrieb, Planung und Asset Management. Kapazitäten lassen sich gezielt nutzen, Betriebsmittel optimal einsetzen und Entwicklungen frühzeitig erkennen. Gleichzeitig entstehen neue Ansätze für eine aktive Netzsteuerung sowie innovative Anwendungen im Umfeld moderner Energieversorgung.
So entsteht ein Stromnetz, das nicht nur den aktuellen Anforderungen gerecht wird, sondern aktiv zur Gestaltung der Energiewende beiträgt – präzise, effizient und zukunftsorientiert.
Erleben Sie unseren Fachvortrag an der Fachtagung Schaltanlagen und Netzstationen in Salzburg am 25.03.2026.

